Schlagwort-Archive: KVM

Erste Erfahrungen mit Open-vSwitch

Vor kurzem habe ich Debian 8 (Jessie) auf meiner Entwicklermaschine, einem HP ProLiant DL380G5, installiert. Als Basissystem habe ich mich dieses Mal für Debian (stable) entschieden, obwohl ich ja sonst fast ausschließlich unter Gentoo arbeite. Das System macht einen sehr guten Eindruck. Interessiert hat mich hierbei am meisten, wie die Integration von systemd unter Debian gelungen ist, nachdem ich mich damit auf einer Gentoo-Maschine schon seit etlichen Monaten beschäftigt habe.

Was mir dabei gut gefällt ist, dass die gewohnte Netzwerkkonfiguration unter /etc/network/interfaces noch immer so genutzt wird. Auf diese Weise konnte ich recht schnell eine Bridge konfigurieren, in der eine meiner externen Schnittstellen mit integriert ist (ich liebe diese Art, weil dann jede VM direkten Zugang zum Netzwerk hat).

Das funktionierte sehr gut. Nach einiger Zeit war klar, dass ich gerne eine Gentoo-Clusterlösung als Testsystem auf dem Server betreiben wollte (wir haben ein Produktivsystem und dieses neue Testsystem soll einfach unser Staging für Updates sicherer machen).
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Nützliche Kurzbefehle

Gerade im Disaster-Recovery Bereich oder auch in jeder Situation, in der Daten eines (oder mehrerer) Server über das Netzwerk hinweg zu einer anderen Maschine kopiert werden müssen, verlangt machmal nach trickreichen Kommandos, um effizient und sicher Daten zu transferieren. Im Folgenden werden zwei Kommandos – dd und tar – in Verbindung mit ssh vorgestellt, mit denen interessante Ergebnisse umgesetzt werden können.
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KVM tweaks

Hi, this time I post only some little teaks for Linux’ Kernel based Virtual Machine (KVM). If you followed my Installer article, then you might use little code snippets that hold the kvm binary call to start a single virtual machine. You can modify it this way that it is started in a “screen” and detaches itself.
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Ubuntu Dev-Branch with KVM and XDMCP

If you are using kvm on Linux, i.e. Ubuntu, you might be interested in the development process for the next upcoming release. Often you have to desire, if you like to upgrade a current stable release to an snapshot or not.

With kvm you have the ability to setup a guest with a development branch. Normally you would have to use vnc or similar to work with the graphical surface (if not only using ssh).

But Linux does have xdmcp support and with gdm as login manager it is very easy to setup gdm locally and in the guest OS to run the guests desktop on the local X11 screen.
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iSCSI mit OCFS2 in einer KVM Umgebung

[Update 2008-12-13]:
Das im Folgenden gezeigte Setup ist im produktiven Einsatz nicht nutzbar, da die in Ubuntu Intrepid vorhandene iSCSI-Version derart instabil ist, dass bei einem Test mit bonnie++ gleich 3 von 4 VMs mit einer Kernel-Panic starben. Hoffentlich ist das kommende Release im April nicht noch einmal eine solche Katastrophe!

Nach Stunden an Arbeit habe ich es heute das erste Mal geschafft, iSCSI und OCFS2 einzurichten. Da sowohl das open-iscsi-Paket als auch das ocfs2-tools Paket Fehler in Ubuntu Intrepid enhalten (was soll ich noch sagen zu diesem Release), musste ich wirklich lange nach Lösungen suchen. Letzendlich finden sich wertvolle Hinweise im Bugtracker von Ubuntu.

Dieser Blog-Eintrag ist ein Ultra-Kurz-Mini-Howto und funktioniert genau so bei mir. Sollte sich aber mit Anpassungen auch bei anderen so installieren lassen.
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Kleines Init-Skript für KVM und VDE

Durch die Umstellung auf VDE ergaben sich neue Herausforderungen. Die Versionen von libvirt unterstützen zum Releasezeitpunkt von Ubuntu Hardy und Intrepid leider noch kein VDE. Daher hatte ich in einem vergangenen Artikel kurz beschrieben, wie man KVM-Instanzen auch manuell starten kann.

Nutzt man hingegen KVM in einer produktiven Umgebung, so benötigt man recht bald ein Init-Skript, dass zum einen die Instanzen in geordneter Reihenfolge starten und stoppen kann, zum anderen eine Möglichkeit, ACPI-events wie z.B. Powerbutton-pressed zu senden. Das folgende Skript und eine Beispielverzeichnisstruktur zeigen, wie man das mit der Bash lösen kann.
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KVM Umstellung von Bridging zu VDE Netzwerk

Heute habe ich nach etlichen Stunden herausgefunden, wie ich KVM-Gäste an VDE-Switches hängen kann. Das Resultat sieht gut aus. Ich verwende Ubuntu Intrepid und installierte vde2 und kvm.

Es gibt auch ppa.launchpad-Repositorien, die neuere KVM-Versionen (zu diesem Zeitpunkt Version 74) zur Verfügung stellen. Diese Version hat bereits VDE im KVM-Binary integriert. Aber nach unzähligen Stunden konnte ich diese Version nicht an 2! Switches anschlieesen. Siehe hierzu:
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KVM Backup mit LVM Snapshot

Ich bin doch immer wieder von Linux begeistert. LVM-Snapshots waren immer etwas, was mich interessierte, jedoch nicht kannte. Snapshots bieten die hervorragende Möglichkeit, ein aktuell laufendes System auf einer weiteren Partition zum Erstellungszeitpunkt dort “einzufrieren” um es dann z.B. in Ruhe im Hintergrund mittels dd zu sichern.
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